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Bundesmitgliederversammlung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft 2026 in Berlin mit abendlichem Empfang durch Botschafter Lim in seiner Residenz
Sechzig Jahre zivilgesellschaftliche Brückenarbeit zwischen Deutschland und Korea
Am 8. Mai 2026 fand im Koreanischen Kulturzentrum in Berlin die Bundesmitgliederversammlung der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft e.V. (DKG) statt. Im Zeichen des bevorstehenden sechzigjährigen Bestehens der Gesellschaft bot die Versammlung Gelegenheit, sowohl auf die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre zurückzublicken als auch die zukünftige Ausrichtung der DKG zu diskutieren.

Gruppenbild DKG Gäste mit Gastgeber S.E. Botschafter Sang Beom Lim vor seiner Residenz in Berlin-Grunewald
Im Mittelpunkt standen neben den Berichten des Vorstands insbesondere strukturelle Weiterentwicklungen der Gesellschaft. Präsident der DKG, Botschafter a.D. Rolf Mafael betonte in seinem Bericht, dass die vergangenen zwei Jahre wesentlich von grundlegenden Reformen geprägt gewesen seien. Dazu zählten die Neufassung der Satzung, die Neuordnung des Beitragswesens sowie die Modernisierung der Außenkommunikation, insbesondere durch die neue Website. Diese Maßnahmen seien arbeitsintensiv gewesen, hätten jedoch die Grundlage dafür geschaffen, die DKG organisatorisch zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen.

Dankesworte des DKG Präsidenten, Botschafter a.D. Rolf Mafael
Zugleich unterstrich er, dass die Tätigkeit der DKG weit über die eines klassischen Freundschaftsvereins hinausgehe. Sie versteht sich vielmehr als Plattform eines langfristig gewachsenen zivilgesellschaftlichen Engagements, das den deutsch-koreanischen Austausch in seinen unterschiedlichen Facetten – kulturell, gesellschaftlich und zunehmend auch in wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kontexten – unterstützt.
Die Mitgliederversammlung bestätigte mit großer Mehrheit den bisherigen Vorstand, dessen Zusammensetzung die fachliche und institutionelle Breite der DKG widerspiegelt. Wegen des Ausscheidens der bisherigen Amtsinhaber wurden Juliana Baron als Vize-Präsidentin und Thomas Konhäuser als Schatzmeister neu gewählt. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Diplomatie, Recht, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zeigt sich die Gesellschaft damit weiterhin als breit aufgestelltes Netzwerk, das die Beziehungen zwischen Deutschland und Korea auf vielfältigen Ebenen fördert.

neu gewählter Bundesvorstand der DKG
Auch die Berichte der Regionalverbände verdeutlichten die dezentrale Stärke der DKG. In unterschiedlichen Regionen Deutschlands werden eigenständige Programme entwickelt – von Sprach- und Kulturprojekten bis hin zu wissenschaftlichen Veranstaltungen und Austauschformaten. Diese Aktivitäten machen deutlich, dass deutsch-koreanische Beziehungen nicht allein auf Regierungsebene entstehen, sondern in der täglichen Arbeit engagierter Akteure vor Ort getragen werden.
Ein besonderer Fokus lag zudem auf der Weiterentwicklung des Jugendaustauschprogramms „Building Bridges“, das jungen Menschen den Zugang zu Korea ermöglicht und langfristige Verbindungen schafft. Trotz aktueller organisatorischer Herausforderungen wird das Programm weitergeführt und ausgebaut, um neue Partnerschaften in Korea zu erschließen.
Den Abschluss des Tages bildete ein Empfang in der Residenz des Botschafters der Republik Korea in Berlin-Grunewald, zu dem Botschafter Sang-Beom Lim und seine Gattin eingeladen hatten. Ein ausdrückliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz und die langjährige Arbeit der DKG.

Willkommensansprache des koreanischen Botschafters Sang Beom Lim
In seiner Ansprache würdigte Botschafter Lim die DKG als eine der zentralen zivilgesellschaftlichen Institutionen im deutsch-koreanischen Kontext. Er hob hervor, dass die Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg maßgeblich zur Entwicklung und Festigung der bilateralen Beziehungen beigetragen habe. Gerade in Zeiten intensiver politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit seien solche Netzwerke unverzichtbar, da sie Vertrauen schaffen und den Austausch über institutionelle Grenzen hinaus ermöglichen.

Feierliche Begrüßung der DKG Mitglieder im Foyer der Residenz
Der Empfang bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Mitgliederversammlung Gelegenheit, die zuvor diskutierten Themen in persönlicher Atmosphäre weiterzuführen. Gespräche zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Diplomatie, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft spiegelten die Vielfalt der Beziehungen wider, die von der DKG seit sechs Jahrzehnten mitgestaltet werden.
So wurde der Tag zu einem dichten Ausdruck dessen, was die Deutsch-Koreanische Gesellschaft seit ihrer Gründung auszeichnet: die Verbindung von struktureller Arbeit im Hintergrund und lebendiger Begegnung im persönlichen Austausch.
Mit Blick auf das sechzigjährige Jubiläum zeigte sich einmal mehr, dass die DKG nicht nur auf eine lange Geschichte zurückblickt, sondern weiterhin eine aktive Rolle bei der Ausgestaltung der deutsch-koreanischen Beziehungen der Zukunft übernimmt.
Lesen Sie auch den Beitrag von Dr. Yookyung Nho-von Blumröder im Portal K-Classic News : https://www.kclassicnews.com/mobile/article.html?no=215735
1. Quartalsmail 2020 des Präsidenten der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft...DE: Um Google Translate zu nutzen, aktivieren Sie bitte die Datenübertragung.
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